Schweizer Geschäftskonto beantragen: Was Sie vermeiden sollten
Schweizer Geschäftskonto: Häufige Probleme bei der Antragstellung vermeiden
Bei der Beantragung eines Schweizer Geschäftskontos führen Banken Compliance- und Sorgfaltsprüfungen durch. Dabei müssen sie das Unternehmen, seine Eigentümer, die Geschäftstätigkeit und die erwarteten Transaktionen nachvollziehen können. Unvollständige Angaben können zu zusätzlichen Rückfragen und Verzögerungen führen.
Unternehmensstruktur verständlich darstellen
Banken müssen Aktionäre, Gesellschafter und wirtschaftlich Berechtigte identifizieren können. Sind mehrere Unternehmen oder Jurisdiktionen beteiligt, sollte die Eigentümerstruktur klar dokumentiert und wirtschaftlich nachvollziehbar sein.
Beschreiben Sie konkret, was das Unternehmen anbietet, wo es tätig ist, wer seine Kunden sind und wie Umsätze erzielt werden.
Die Angaben sollten mit dem erwarteten Umsatz, den verwendeten Währungen, den Transaktionsvolumen und den beteiligten Ländern übereinstimmen. Verträge, Rechnungen oder Businesspläne können die Geschäftstätigkeit zusätzlich belegen.
Herkunft der Gelder erklären
Banken können Nachweise über die Herkunft des Gesellschaftskapitals und eingehender Gelder verlangen. Je nach Situation können dies Gesellschaftereinlagen, Darlehen, Investitionen oder operative Einnahmen sein.
Weitere Informationen zur Geldwäschereibekämpfung in der Schweiz finden Sie bei der FINMA.
Widersprüche in den Unterlagen vermeiden
Eigentümerangaben, Firmenadresse, Geschäftstätigkeit und finanzielle Erwartungen sollten in allen Dokumenten übereinstimmen. Bereits kleinere Abweichungen können zusätzliche Rückfragen auslösen.
SwissFirm unterstützt Unternehmer und internationale Unternehmen beim Eröffnen eines Schweizer Bankkontos sowie bei der Vorbereitung und Koordination der erforderlichen Unterlagen.